Was Sie schon immer über Bielefeld wissen wollten...


Guten Tag! Herzlich willkommen auf meiner Homepage!

      
      
       Im Jahr 2016 habe ich in der NW in der Sommerserie eine "historische Reise"   
       durch die Bielefelder Geschichte veröffentlicht. Bielefeld - "kurios anders".
       Diese Reihe wird auch im Jahr 2017 fortgesetzt.
       Schauen Sie hier auf meiner Homepage unter Veröffentlichungen - Beiträge.
       Lassen Sie sich überraschen!
    
       Das "Histörchen" ist eine neue Rubrik auf meiner Homepage. Dort finden sich      
       kurze Beiträge zur Bielefelder Geschichte. Histörchen Nr. 5: "Wo Fledermäuse wohnen..."    
                                             
                                                                                                 
                                                                                          Ihr Joachim Wibbing


 

Die Postkarte des Monats

Bielefeld - Blick von der Sparrenburg

Ansichtskarte aus den 1920er Jahren, Aussicht vom Turm. Rechts Blick auf das baufällige Marien- Rondell. Das Gebäude in Bildmitte mit dem Turm auf dem Dach ist das Landgericht. Das große weiße Gebäude vorn ist das ehemalige Restaurant "Berglust", das heute nicht mehr existiert. Es hatte eine große Außengastronomie und einen Musikpavillon.
 
BIELEFELD - Oetkerhalle

Postkarte aus den 1930er Jahren.
Deutlich erkennt man die Parkanlage des Bürgerparks mit dem runden Teich und den Spazierwegen. Entlang der Stapenhorststraße stehen nur einzelne Häuser, man erkennt Garten- und Grabeland. Auch der spätere Rosengarten ist noch nicht angelegt.
Gruß aus Bielefeld
(Lithographie), abgeschickt am 14.6.99 (1899) von Herford nach New York. Dort angekommen nach Poststempel am 26.6.1899

Motive der Karte: Johannisberg mit Schützenhaus, Siegerdenkmal, Neumarkt und Marktstraße, Drei-Kaiser-Turm, Berglust mit Sparrenberg

Gedicht: "Seht Ihr von fern Westfalens Pforte winken! Das Land der Pumpernickel und der Schinken!
Seid froh willkommen uns auf Eurer Reise, und teilt mit uns des schönen Landes Speise."
 
Café-Restaurant "Freudental"
am Südhang der Promenade
Bielefeld - Grenzweg 21 * Telefon 68985
Sonnige Terrasse * Großer Parkplatz
- Notitz auf der Rückseite der Postkarte -

(Postkarte aus den 1960er Jahren)
Das Café Freudental war und ist für die Bielefelder ein beliebtes Ausflugsziel.
"Gruss von der Hünenburg mit Dreikaiserthurm"
Lithographie mit mehreren Motiven:
Dem Dreikaiserturm (links oben), der Landschaft des Ravensberger Hügellandes mit Beschriftung der Orte (rechts oben), einem Fernblick auf den Dreikaiserturm sowie einer Landkarte mit eingezeichneten Wanderwegen (unten Mitte). Die Karte trägt den Poststempel 1903.
 
"Bielefeld, Jahnplatz und Bahnhofstraße"
um 1930
Blick vom Jahnplatz Richtung Bahnhof.
Links befand sich das Hotel zur Post, rechts das imposante Gebäude der Commerzbank.
Davor steht noch eine alte Gaslaterne.
 
Blick durch die Obernstraße Richtung Alter Markt
Hier fuhr damals noch die Straßenbahn, man sieht es an den Schienen. In Hintergrund der Turm der Altstädter Nicolaikirche.
 
Postkarte "Bielefeld. Sparrenburg"
versendet am 11.4.1904 mit Poststempel "Bethel"

 
Gruss aus BIELEFELD
versendet am 20.6.1902
"Post" - "Der Sparrenberg" - "Johannisberg mit Schützenhaus"
 
Katholische Pfarrkirche St. Jodokus
und ehemaliges Franziskaner-Kloster (1511) Bielefeld
am Klosterplatz
 
Bielefeld von der Ostseite im Jahre 1700
"Von der guten alten Stadt Bielefeld so an der Lutter gelegen ist, sendet Ew.Liebden gehorsamsten Gruß"

Links oben die Sparrenburg, rechts oben das Wappen den Grafen von Ravensberg, innerhalb der mächtigen Stadtbefestigung ragen die Türme der Bielefelder Kirchen auf. Vor der Stadt Wiesen und Gärten.

Druck: Kunstanstalt (vorm. G.W.Seitz) A.-G. Wandsbek
Bielefeld im Jahre 1830 von der Südseite
"Gruß aus Alt-Bielefeld"
Oben rechts das Wappen der Grafen von Ravensberg, am rechten Bildrand die Sparrenburg, mit den beiden Türmen die Neustädter Marienkirche, mit einem Turm die Altstädter Nicolaikirche.

Druck: Kunstanstalt (vorm. G.W.Seitz) A.-G. Wandsbek
Blick auf die Kreuzstraße um 1960
Auf dem Mittelstreifen parken noch Autos. Links oben sieht man die Sparrenburg. Am rechten Bildrand die Türme der Neustädter Marienkirche noch ohne Turmspitzen. Im Hintergrund auf dem Johannisberg erahnt man das Schützenhaus.
 
Bielefeld 1904
Lithographie, links die prächtige Anlage des Schützenhauses auf dem Johannisberg, rechts die Sparrenburg mit der Gaststätte Berglust im Vordergrund, von der heute nur noch einige Grundmauern existieren.

 
Bielefeld am Teutoburger Wald
in den 1960er Jahren: Jahnplatz (links oben), Botanischer Garten (rechts oben), Oetker-Halle (links unten) und Blick zum Johannisberg (rechts unten).
Gruß aus Senne II b/Dalbke
Links oben: Gasthaus C. Niedermeyer
Rechts oben: Thalsperre Forsthaus zur Senne
Rechts unten mit dem Sparrenwappen:
Bielefeld - Wasserwerk
Ansichtskarte von 1901
 
Jahnplatz-Unterführung um 1960
In der Unterführung (dem Fußgänger-Tunnel) gab es zunächst keine Geschäfte, sondern viele beleuchtete Schaufenster, in denen Bielefelder Fachgeschäfte auf ihr Warensortiment aufmerksam machen konnten.
 
Jahnplatz nach 1957
Der Jahnplatz nach dem Bau des Fußgängertunnels. Bielefeld erhielt den 2. Tunnel für Fußgänger in ganz Deutschland. Für den Bau des Tunnels musste das frühere Kaufhaus Mertens weichen, das seinen Platz links auf dem Foto gehabt hätte. Sehr schön noch zu erkennen: Das Wameling-Haus (Bildmitte) und die alte Fassade der Commerzbank (ganz rechts).

 
Jahnplatz um 1935
Links das Café Europa, Blick in die Niedernstraße. Die Jahnplatzuhr befindet sich in Bereich der Haltestellen der Straßenbahnen.Noch ist wenig Autoverkehr, die Fußgänger bewegen sich über den Platz.
 
Jahnplatz um 1901
Der heutige Verkehrsknotenpunkt zeigt sich noch recht beschaulich. Rechts ist das frühere Gebäude der Commerzbank, damals der „Barmer Bank“, zu erkennen. Links daneben führt die Bahnhofstraße Richtung Hauptbahnhof. Ganz links ist das Hotel am Jahnplatz zu sehen. Es gab auch schon eine Uhr. Ohne große Eile konnten noch die Menschen problemlos über den Platz flanieren, die wenige Automobile störten nicht dabei. Die Gleise der „Elektrischen“ weisen allerdings schon in die neue Zeit der Mobilität und Schnelligkeit.
 


 
Johannisberg um 1915
Blick von der Sparrenburg über den Pass durch den Teutoburger Wald. Der Johannisberg wurde 1233 erstmals in einer Urkunde erwähnt, als das Stift Schildesche ihn an den Grafen von Ravensberg verkaufte. Im 16. Jahrhundert gelangte er in den Besitz der Stadt. 1895 baute die Bielefelder Schützengesellschaft dort zwischen den Bäumen  das prächtie Schützenhaus, in dem die Bielefelder viele Jahre lang gefeiert  oder es als Ausflugsziel genutzt haben. Durch eine starke Beschädigung während des 2. Weltkriegs wurde es Anfang der 1960er Jahre abgerissen.
Heute befindet sich an dieser Stelle ein Hotel.
 
Bielefeld - Stadtansicht

Lithographie von 1906, links im Hintergrund die Sparrenburg, rechts im Hintergrund den Johannisberg mit dem Schützenhaus. Über den Dächern der Turm der Altstädter Nicolaikirche, links daneben der Turm des Rathauses, den es - nach der Zerstörung im 2. Weltkrieg - heute nicht mehr gibt. Vor dem Sparrenberg sieht man die beiden Türme der Neustädter Marienkirche.
 
Bielefeld - Bahnhofsvorplatz

Rechts ist das Bahnhofsgebäude zu sehen, im Hintergrund beeindruckt das markante Leinenmeisterhaus, am linken Bildrand ist noch das ehemalige "Grand-Hotel Geist" zu erkennen. Vor 100 Jahren beim Beginn des ersten Weltkrieges ließ der Besitzer das "Grand" weg. Nichts Französisches sollte in Bielefeld Erwähnung finden. Die Straßenbahn Linie 1 führte Mitte der 1960er Jahre noch mitten über den Platz und hatte dort eine Haltestelle. Interessant ist auch die Traktion bestehend aus einem modernen Triebwagen mit einem älteren Beiwagen. Links bei der Einmündung der früheren Düppelstraße ist ein zeittypischer Post-Überlandbus zu sehen.
 
Alt Bielefeld - Am Nebelstor

Das Nebelstor lag in der Nähe der heutigen Kunsthalle/Adenauerplatz. Die Häuser der Stadt waren bis dicht an die Stadtmauer gebaut. Links sieht man einen Teil der alten Stadtmauer. Ansichtskarte von 1914.
Das Johannisbad in Schildesche um 1920.

Das Bad wurde Pfingsten 1914 in Betrieb genommen. Bei 9 Grad Wassertemperatur fand das Anschwimmen statt. Das ausgemauerte Schwimmbecken wurde durch die "Fluten des Johannisbaches" gespeist und war recht trüb.
1945 waren die innerstädtischen Bäder zerstört und das Schildescher Freibad zählte im Sommer 100.000 Badegäste.

In den Fünfziger Jahren wurde das Bad umgebaut und mit Bielefelder Leitungswasser befüllt. 1996 wurde es schließlich wegen hohen Sanierungsbedarfs abgerissen.
Der Drei-Kaiser-Turm auf der Hünenburg bei Bielefeld 1898

Das Denkmal erinnert an das sogenannte Drei-Kaiser-Jahr von 1888. Damals starb zunächst Kaiser Wilhelm I. Sein Sohn starb an Kehlkopfkrebs nach 99 Tagen Regentschaft und der 29-jährige Enkel Wilhelm II. bestieg den Deutschen Kaiserthron.

Unten links: das Wappen der Grafen von Ravensberg, rechts davon: das Wappen der Stadt Bielefeld mit zwei Stadtmauertürmen.

Oben über dem Turm: die Deutsche Kaiserkrone
Sparrenburg Bielefeld
um 1905.


Blick auf den Bergfried und das Denkmal des Großen Kurfürsten.

Links das alte Hauptgebäude, das im 2. Weltkrieg zerstört wurde.
Viadukt mit dem viergleisigen Erweiterungsbau
1917/18

Der Schildescher Viadukt wurde 1847 als Teil der Köln-Mindener Eisenbahn zweigleisig mit 28 Bögen erbaut und 1917 durch eine zweite weitgehend baugleiche Brücke erweitert. Im zweiten Weltkrieg wurde der Viadukt immer wieder bombardiert und am 14.3.1945 durch eine Grand-Slam-Bombe zerstört. Für den Güterverkehr erhielt die Brücke von 1947 bis 1983 eine provisorische Stahlstrebenkonstruktion. Ab Ende 1944 schon wurde der Personenverkehr über eine Umfahrungsstrecke, die so genannte „Gummibahn“, umgeleitet. Diese Umleitung blieb bestehen, bis die Brücke für die Personengleise 1965 wieder eröffnet werden konnte.
Mehrbild-Postkarte aus Schildesche
mit Totalansicht 1904


Die Mechanische Weberei Ravensberg (links), Stiftskirche (Mitte) und dem Elektrizitätswerk (rechts)

Linkes Bild: die Stiftskirche mit dem Kirchhof

Rechtes Bild: der Viadukt mit der Cöln-Mindener Eisenbahn
 
Bielefeld Totalansicht
1928.


Blick von der Sparrenburg auf die
Neustädter Marienkirche
und die Stadt Bielefeld.

Im Hintergrund die Altstädter Nicolaikirche. Beide Kirchen haben noch die „Welschenhauben“.
Bielefeld Totalansicht
1924.


Vom Turm der Pauluskirche
an der August-Bebel-Straße Richtung Sparrenburg aus gesehen.
Johannisberg und Bielefelder Pass
um 1910.


Bildmitte links sind die Produktionsstätten der Firma Dr. Oetker zu sehen,

man erahnt die Bahnlinie der „Cöln-Mindener Eisenbahn“.

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Allen meinen Lesern eine schöne Adventszeit!